Fettsäuren und Fettstoffwechsel

Fettsäuren

Die mehrfach ungesättigten ω-3-Fettsäuren Alpha-Linolensäure (ALA) und Docosahexaensäure (DHA) werden im Körper in Eicosapentaensäure (EPA) umgewandelt. Diese ist Bestandteil der Zellmembran. Sie bewirkt deren Schutz und hat entzündungshemmende sowie durchblutungsfördernde Eigenschaften. Sie müssen von außen dem Organismus zugeführt werden, da der Körper sie nicht selbst bilden kann. Mittelkettige Fette (MCT) hingegen werden ungespalten aus dem Darm aufgenommen, direkt in die Leber transportiert und dort verstoffwechselt. Sie transportieren die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K in den Körper und tragen so zur Ernährung bei. 

Fleisch und Innereien „befeuern“ vorhandene Entzündungen, weil ihre Linolsäure vom Körper in Arachidonsäure umgewandelt wird (links). Der Verzehr von fetthaltigem Fisch mit seinem hohen Gehalt an mehrfach ungesättigter Eicosapentaensäure wirkt hingegen nachweislich entzündungshemmend (rechts).