Ernährung als Therapie?

Ernährung wird meist nur einseitig betrachtet: als Auslöser oder Ursache von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Die wenigsten sehen in ihr eine entzündungsmodulierende Maßnahme oder eine Remissionsverlängerung. Dabei steht eine Ergänzende Bilanzierte Diät (EBD) bei CED in der Nähe einer medizinischen Therapie, die dringend unter die ärztliche Aufsicht gehört.

PUFA = Fischmahlzeit?

Der Verzehr von 1-2 Fischmahlzeiten pro Woche wird gerne mit einer unterstützenden Diät bei Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn gleichgesetzt. Tatsächlich vermag erst die kontinuierliche Einnahme mehrfach ungesättigter Fettsäuren (PUFA) über viele Wochen eine entzündungsmodulierende Wirkung zu entfalten.

Das Ziel: Reduzierung des Omega-6-Fettsäuren-Anteils

Die aktuelle DGE-Empfehlung für das Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren liegt bei 5:1. In unserer Nahrung ist das Verhältnis mit 7:1 und höher sehr ungünstig. Gerade für CED-Patienten ist die Reduzierung des Omega-6-Fettsäuren-Anteils in der Nahrung daher ein wichtiges Ziel: Dem Organismus stehen dann mehr Enzyme zur Umwandlung der α-Linolensäure zur Verfügung.

Genau hier setzt Xylamin® / Xylamin®plus an: Indem es das Verhältnis Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren verbessert, trägt es zu einem entzündungsmodulierenden Omega-3-Fettsäuren-Haushalt bei.

Tagesdosis an essentiellen ω-3-Fettsäuren und fettlöslichen Vitaminen (gemäß Verzehrsempfehlung)

  Remission (3 x 2 Kps.) Rezidiv (3 x 3 Kps.)
Alpha-Linolensäure (ALA)
Docosahexaensäure (DHA)
Mittelkettige Triglyceride (MCT)
900 mg
375 mg
225 mg
1.350 mg
563 mg
338 mg
     
Vitamin E natürlich

Vitamin A
Vitamin K1
Vitamin D3
198 mg α-TE1
(294 I.E. *)
1.500 μg RE2
90 μg
9,6 μg
297 mg α-TE1
(441 I.E. *)
2.250 μg RE2
135 μg
14,4 μg